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OFFENER BRIEF: Protest gegen die geplante flächendeckende Einführung von 5G in der Schweiz - im Namen einer Gruppe von mitunterschreibenden Personen, abgeschickt am 6. März 2019 

Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr,   

Energie und Kommunikation (UVEK)   

Zhd. Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga   

Bundeshaus Nord   3003 Bern 


Sehr geehrte Frau Sommaruga 

 

Wie gross war mein Entsetzen, als ich am Freitag, den 8. Februar, aus der Zeitung erfuhr, dass die Lizenzvergabe für die 5G-Frequenzen an die 3 grossen Mobilfunkbetreiber Swisscom, Salt und Sunrise nun erfolgt sei – also doch! Aus diesem Erschrecken ist dieser Brief an Sie, sehr geehrte Frau Sommaruga, erwachsen. 

 

Es sei gleich zu Anfang festgehalten, dass ich die folgenden Worte nicht als Angehöriger einer Partei, ob links oder rechts, oder einer bestimmten Religion, oder sonst einer Vereinigung schreibe, sondern als betroffener Mensch, als Schweizer Bürger und Weltbürger. Denn einerseits ist die obige Thematik durch die erwähnte Lizenzvergabe ein Problem, das die Schweiz im Besonderen betrifft, andererseits aber kann sie nicht abgekoppelt werden von der weltweit geplanten Einführung dieser fünften Mobilfunkgeneration.1 Es ist die letzte Entwicklung im Mobilfunkwesen, die als eigentliche „Revolution“ bezeichnet werden kann, denn sie wird uns alle betreffen. Kein Mensch auf der Erde wird sich dem mehr entziehen können, da die „Beglückung“ mit hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung in ganz neuen Frequenzbereichen weltweit flächen- und zeitdeckend, und diesmal sogar über den Einsatz von Tausenden von Satelliten vom Weltraum aus erfolgen soll. Die letzten Funklöcher sollen so geschlossen werden. Elektrosensible Menschen – und dazu werden wir Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren (5, 10, 15 Jahren?) nach der Einführung des 5G-Systems alle, oder weitgehend alle gehören, denn keiner kann sich dann dem 24-stündigen Strahlengewitter mehr entziehen – werden keine Schlupflöcher mehr haben, werden zu Flüchtlingen im eigenen Land mit unbekanntem Ziel. 

 

Seien Sie versichert, dass ich Ihre eigene Argumentationsweise, also die von Bund, Kanton, Gemeinden, Gerichten und den oben erwähnten Mobilfunkbetreibern, kenne. Sie ist getrieben von Sachzwängen, vielfach auch von einem überheblichen Hinwegsetzen über andere, kritische Ansichten zum Mobilfunkwesen, die diffamiert, kleingeredet, missachtet bis schlicht ignoriert werden, und dies ungeachtet des Ernsts der Angelegenheit, in der es um die Gesundheit des ganzen Schweizer Volkes geht. Das kann dazu führen, dass in Menschen, die von den negativen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung jetzt schon betroffen sind, Gefühle von Ohnmacht und Lähmung entstehen; möglicherweise drängen sich auch Empfindungen von Wut, Empörung, Angst auf, die zu ertragen nicht leicht sind. Solche Gefühle und Empfindungen äussern sich umso mehr, als wir betroffenen Bürger und Menschen fast durchwegs falsch, oder doch zumindest unvollständig, verschleiernd, 


 

 

verharmlosend orientiert werden. Wenn man sich mit den beruhigenden, gebetsmühlenhaft vorgetragenen Formeln von Ämtern und Industrie nicht abfinden kann und will und etwas tiefer forscht, dann steigt das blanke Entsetzen hoch. Es ist einfach ungeheuerlich, welches gigantische, noch nie dagewesene Experiment mit der Gesundheit von uns Menschen national und global da abläuft, ablaufen soll!  

 

Wie Sie selbst sicher am besten wissen, steht und fällt Ihre oben angesprochene Argumentation - damit meine ich die Sichtweise von Politik, insbesondere des Bundesrates, und Gerichtsbarkeit, bis hinauf zum Bundesgericht, und die der 3 grossen Mobilfunkbetreiber – mit dem Status der  in der Schweiz geltenden Grenzwerte.2 Wenn Kritik geübt wird von besorgten bis alarmierten, oder betroffenen elektrosensiblen Menschen, wird fast unfehlbar in väterlichem Tone auf den so sicheren und tiefen Grenzwert verwiesen, der in der Schweiz angeblich herrschen und um das Zehnfache unter den EU-Grenzwerten liegen soll. Gemeint ist natürlich der Anlagegrenzwert von 4 bis 6 V/m (je nach Frequenz), der eine von zwei in der Schweiz geltenden Grenzwerte, vorgeblich festgelegt nach dem Vorsorgeprinzip. Der Grossteil der Bevölkerung schenkt dieser Behauptung Glauben und wiegt sich in Sicherheit - die werden uns doch wohl nicht belügen, denen können wir glauben, die wissen es besser als wir! – und hat keine Ahnung, dass sie damit schändlich belogen wird. Direkt und indirekt entsteht so der Eindruck für die Bevölkerung, ihre Gesundheit sei mit der Schweizer Grenzwertregelung bestens geschützt – der Eindruck trügt!  Das BAFU (Bundesamt für Umwelt) selbst schreibt dazu in seinem Bericht „Elektrosmog – Die Grenzwerte im Überblick“ [letzte Fassung vom 18.07.2018]: „Die Anlagegrenzwerte stützen sich nicht auf medizinische oder biologische Erkenntnisse, sondern sind anhand technischer, betrieblicher und wirtschaftlicher Kriterien festgelegt worden. Folglich handelt es sich nicht um Unbedenklichkeitswerte und ihre Einhaltung garantiert auch nicht, dass sich jede gesundheitliche Auswirkung ausschliessen lässt.“ 3  

 

Das ist das eine, kommt hinzu, dass die Behauptung, die „tiefen Grenzwerte“ seien um ein Vielfaches besser als im Ausland, sich überhaupt nicht halten lässt. Gemäss der Schweizer Vereinigung AefU (Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz) werden damit Äpfel mit Birnen verglichen, in anderen Worten, wegen der unterschiedlichen Grenzwertkonzepte können die Strahlungsgrenzwerte gar nicht miteinander verglichen werden; tatsächlich ist die Strahlenbelastung in Gebäuden im In- und Ausland ungefähr gleich hoch!4  

 

Ein starkes Stück! – Noch alarmierter ist man, wenn man der Schweizer Grenzwertregelung auf den Grund geht. Diese stützt sich nämlich auf die 1998 von der ICNIRP (= International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) publik gemachten Grenzrichtwerte. Dazu gilt es zu wissen, dass diese Kommission keine staatliche oder unabhängige Institution ist, denn die meisten ICNIRPMitglieder sind mit grossen Telekommunikations- oder Stromunternehmen vernetzt!5 Ob bei der Grenzwertfestlegung dabei auch noch das Militär die Hände im Spiel gehabt hat oder nicht, wie dies oft behauptet wird, kann ich nicht beurteilen. Ein weiteres brisantes Detail dieser Kommission ist, dass die Nachfolge austretender Mitglieder durch die Kommission selbst geregelt wird. Erinnert einen ein bisschen an die Thronfolge im historischen Adelsrecht! – Interessant ist auch die Aussage von Professor Paolo Vecchia zu den Expositionsrichtlinien der ICNIRP an einem internationalen EMF(electromagnetic fields) Kongress in London: „Sie [die Grenzrichtwerte] sind keine verbindlichen Sicherheitsvorschriften … sie sind nicht das letzte Wort zu diesem Thema“;6 sehr aufschlussreich,  vor allem wenn man weiss, dass dieser Professor von 2004 bis 2012 ICNIRP-Vorsitzender war!  

 

Im Jahr 2009 veröffentlichte die ICNIRP eine Stellungnahme, in der sie ihre Richtlinien von 1998 erneut bekräftigte. Die Einführung der dritten Mobilfunk-Generation, des UMTS-Netzes im Jahr 2002, wodurch die Strahlungsbelastung der Bevölkerung im Vergleich zu den vorhergehenden Mobilfunktechnologien noch einmal wesentlich erhöht wurde, hatte also nicht den geringsten Einfluss auf die Neubeurteilung der ICNIRP-Richtlinien durch die Kommission selbst! Im Gegensatz zur Haltung des ICNIRP scheint es dem Europäischen Parlament doch etwas mulmig geworden zu sein, denn im September 2008 forderte es in einem Statement, dass die EMF-Grenzwerte der EU


 

 

Ratsempfehlung von 1999, die auf den ICNIRP-Richtlinien beruhen, unter Einbeziehung des BioInitiative-Reports7 überprüft werden sollten. Dieses Anliegen wurde in einer Resolution des Europäischen Parlaments im April 2009 noch einmal bekräftigt.8- Auch dies ohne jegliche Einwirkung auf die Grenzwertregelung der ICNIRP! Es überrascht nicht, dass auch die Einführung der 4. Mobilfunk-Generation (das LTE-Netzwerk) ab 2010, welche die Strahlenbelastung erneut wesentlich grösser werden liess, keinen Einfluss auf die ICNIRP-Werte hatte. Fazit: Der ICNIRP-Grenzrichtwert steht wie der Fels in der Brandung, unempfindlich gegenüber sämtlichen technischen, strahlungsvermehrenden Entwicklungen der letzten 20 Jahre – ein unerhörter Skandal! 

 

Der Gipfel dieser ganzen Entwicklung, oder besser Nicht-Entwicklung, ist aber der, dass heute, bei der Einführung des noch strahlungsintensiveren 5G, der geltende Schweizer Anlagegrenzwert sogar verwässert, aufgeweicht werden soll, statt die so lang anstehende strengere Regulierung einzuführen!  

 

Eine noch grössere Ungereimtheit ist folgender Sachverhalt: Die ICNIRP-Grenzrichtwerte und die daraus abgeleiteten Grenzwerte in der Schweiz beruhen auf einem völlig veralteten Wirkungsmodell. Berücksichtigt wird nur die thermische Wirkung der hochfrequenten Mobilfunkstrahlung auf das Gewebe unter labormässigen Bedingungen, wobei die Exposition durch die Strahlung kurzzeitig erfolgt. Die Krux der ganzen Angelegenheit besteht jedoch darin, dass die eigentliche Gesundheitsgefährdung Betroffener nicht in einer allfälligen Erwärmung des Gewebes liegt, sondern in den biologischen Auswirkungen, verursacht durch die naturgemäss gegebene Wechselwirkung der elektromagnetischen Felder von Strahlung und Mensch. Der Mensch ist ein bioelektromagnetisches Wesen, so wie die Pflanzen- und Tierwelt auf bio-elektromagnetischen Mechanismen aufgebaut ist. Diese bei Mensch, Tier und Pflanze allgegenwärtigen Felder sind extrem feiner Natur, somit auch extrem störungsanfällig durch von aussen einwirkende elektromagnetische Strahlung, wie sie von Mobilfunkantennen emittiert wird. Kommt hinzu, dass gewisse Mobilfunkfrequenzen sich decken mit solchen des Menschen, so dass es zu einer Frequenzüberlagerung der körpereigenen Felder des Menschen  kommt.9 Es leuchtet auch einem Laien ein, dass dies nicht ohne gravierende Folgen ablaufen kann. Besonders alarmierend ist die Tatsache, dass solche Wechselwirkungen nachweisbar auch bei tausendfach, zehntausendfach bis zu einer Million niedrigeren Strahlungswerten10 eintreten, als in der ICNIRP-Richtlinie festgelegt. Im Falle von mittel- und langfristigen Belastungen, die bei der ICNIRP-Grenzwertregulierung ebenfalls nicht berücksichtigt werden, kann es - durch Tausende von Studien nachgewiesen11 - zu folgenden gesundheitlichen Störungen kommen: 12 

 

- Kanzerogenität (also eine Anfälligkeit für Krebs) - Schädigungen der Gehirnfunktionen - Negative Auswirkungen auf die DNA, u.a. eine Verringerung der Fähigkeit, Einfach- und Doppelstrangbrüche der DNA zu reparieren - Verminderung der Fruchtbarkeit (schlechtere Spermienqualität) - Überempfindlichkeit und Störungen des Nerven- und hormonellen Systems - Erhöhung des oxidativen Stresses in den Zellen; Zunahme schädlicher freier Radikale - Lernbeeinträchtigungen, Gedächtnisabfall, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen - Konzentrationsstörungen  - Schlafstörungen  - Kopfweh - Übelkeit - Schwindel - Erschöpfungszustände, bis hin zu Burn-out - Depressionen 

 

Die Aufzählung ist nicht vollständig, Studien sind nach wie vor am Laufen und werden weitere Auswirkungen zutage fördern. Vielsagend ist auch die Tatsache, dass wesentlich mehr Industrie


 

 

unabhängige Studien negative biologische Effekte festgestellt haben, als es bei den von der Industrie geförderten Studien der Fall war.13 

 

Von der Mobilfunkindustrie wird oft das Argument vorgebracht, die Wissenschaft sei noch zu keinen schlüssigen Ergebnissen gekommen, es herrsche kein Konsens unter den Wissenschaftlern, brauchbare Studien stünden noch aus. Unter der Bevölkerung entsteht dadurch der Eindruck, dass es sich hier um einen üblichen Wissenschaftsstreit oder gar um einen Glaubenskrieg handle. In Wirklichkeit geht es hier um den Kampf von Industrie/Wirtschaft gegen die unabhängige, vorurteilsfreie Forschung, die niedrigere Grenzwerte fordert.14 

 

Obwohl der Wirkmechanismus gesundheitlicher Störungen durch nicht-ionisierende, gepulste, hochfrequente Mobilfunkstrahlung noch nicht in allen seinen Einzelheiten geklärt ist, gibt es genügend elektrosensible Menschen15, die durch ihr Leiden die Öffentlichkeit und die Wissenschaft eigentlich aufrütteln sollten. Das Gegenteil ist der Fall: Solche Menschen werden häufig als Simulanten, Hypochonder, psychisch Gestörte bezeichnet und behandelt. An diesem Tatbestand ist die WHO mitbeteiligt, denn eine von ihr unternommene Studie schien zu beweisen, dass Elektrosensible  dem Nocebo-Effekt, also einer negativen Erwartungshaltung unterliegen, und darauf basierend empfahl sie, elektrosensible Menschen mit gesundheitlichen Störungen zuerst psychologisch oder psychiatrisch abklären zu lassen.16 Interessant zu wissen auch hier, dass der Leiter des Forschungsprojekts Michael Repacholi war, ein international bekannter wissenschaftlicher Vertreter der Elektrizitäts- und Mobilfunkindustrie!17 Obwohl der Nocebo-Effekt manchmal mitspielen mag, sollten die millionenfachen Erfahrungen aller von Elektrosmog Betroffenen, die zuerst die Symptome wahrnehmen und erst dann die Ursache entdecken, nachdenklich stimmen. Ebenfalls zu denken geben sollte die Tatsache, dass die wichtigste ärztliche Massnahme für Betroffene darin besteht, die Exposition gegenüber Mobilfunk-Bestrahlung und andere Strahlungsquellen zu mindern oder, wenn überhaupt möglich, ganz auszuschalten – eine Massnahme, die häufig von Erfolg gekrönt ist.18 Ferner zeigt die Erfahrung, dass einhergehend mit dem stetigen Ausbau des Mobilfunknetzes die Zahl Elektrosensibler weltweit dramatisch zugenommen hat. Diese Menschen wirken wie ein Frühwarnsystem - eigentlich sollten wir ihnen dankbar sein, anstatt sie zu stigmatisieren! 

 

Eine Hypothese für den Wirkmechanismus ist folgende: Elektrosensibilität (man spricht auch von Elektrohypersensibilität = EHS) bereitet sich durch eine allmähliche Schwächung des Immunsystems unerkannt bei vielen Menschen vor und wird irgendwann durch ein starkes elektromagnetisches Ereignis oder eine längere Expositionszeit ausgelöst. Auch steigt erfahrungsgemäss die Anfälligkeit für Elektrosensibilität mit dem Alter. So leidet inzwischen auch der ehemalige Entwicklungschef des Mobilfunkherstellers Nokia, Matti Niemelä, an „Elektrohypersensibilität“.19 Er scheint nicht der einzige betroffene Insider zu sein, denn „aus Erfahrung“ halten seine Kollegen z.B. ihre Kinder von funkenden Geräten möglichst fern, an ihrer Spitze einst Steve Jobs von Apple!20 

 

In anderen Ländern scheint eine grössere Bereitschaft zu bestehen, das Phänomen der elektromagnetischen Hypersensitivität anzuerkennen. Zum Beispiel entschied am 8. Juli 2015 ein Gericht in Toulouse, einer 39-jährigen Frau den Anspruch auf eine Behindertenrente infolge Elektrosensibilität aus medizinischen Gründen anzuerkennen.21 Von Italien ist ein anderes, ähnliches Gerichtsurteil bekannt im Zusammenhang mit einem Gehirntumor aufgrund häufigen, geschäftsbedingten Telefonierens mit dem Handy22, in Spanien erfolgte bereits am 26.06.01 ein Gerichtsurteil  in einem ähnlichen Kontext23, und in Schweden ist Elektrosensibilität eine offiziell anerkannte Behinderung24. Dort wird die Zahl Elektrosensibler mittlerweile auf ca. 30 Prozent geschätzt!25  

 

In der Schweiz leiden nach Aussage von Martin Röösli, wissenschaftliche Referenzperson für das BAFU (Bundesamt für Umwelt), fünf bis acht Prozent der Schweizer Bevölkerung, also gegen eine halbe Million Personen, an Elektrosensibilität.26 Zudem gibt es eine grosse Anzahl Einzelberichte, die 


 

 

zu lesen oft erschütternd sind. Einzelerfahrungen werden von der offiziellen Wissenschaft aber leider abgewertet, oft völlig ignoriert. Ein Grund für diese Verneinungshaltung ist der, dass die zunehmende Verwissenschaftlichung unseres Lebens mit einer fatalen Geringschätzung individueller praktischer Erfahrung einhergeht. Der Wissenschaftsbetrieb hat den Nimbus einer unantastbaren Autorität erhalten. Dabei spiegeln Studienergebnisse nicht selten eine einseitige Sichtweise von Auftraggebern und Forschern wider. Doch der offizielle Wissenschaftsbetrieb hat Wissenschaftlichkeit nicht gepachtet! Unvoreingenommenes Beobachten und nüchternes, klares Denken im Alltag können die Lebensrealität oft viel zutreffender erfassen!  

 

Noch ein kleiner Zusatz zum Thema Nocebo-Effekt: Wenn alle Elektrosensiblen tatsächlich „eingebildete Kranke“ wären, warum reagieren denn Tiere und Pflanzen, unsere evolutionären „Geschwister“, bei niedrigsten Dosen auf elektromagnetische Strahlung? Es gibt x Studien darüber, die eindrücklichste, auf die ich gestossen bin, ist die von Ulrich Warnke, einem der besten Spezialisten zum Thema „Elektromagnetische Felder“. Die Studie heisst Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog27. Dort wird überzeugend nachgewiesen, wie jahrmillionenalte, feinste biologische Wirkungsfelder bei Mensch, Tier und Pflanze durch Frequenzen durcheinandergebracht werden, die neu sind für alle irdischen Lebewesen, mit dem Resultat, dass Bienen und Zugvögel, um nur zwei Beispiele zu nennen, um ihre Existenz kämpfen und dabei sind, diesen Kampf zu verlieren.  

 

In einem Experiment wurden Bienenstöcke mit DECT-Telefonen (schnurlose Telefone) bestrahlt: Von den Bienen aus „unbestrahlten“ Stöcken kehrten insgesamt 40% zurück, bei den bestrahlten Bienen waren es lediglich 7%!28 - Die dramatische Verminderung der Zahl der Bienen und vielen Insektenarten ist mittlerweile, fast notgedrungen, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Man hört auch von der Verminderung der Population von Zugvögeln, Spatzen, u.a., man ist beeindruckt von Bildern von Walen, die an den Strand gespült werden und dort elendiglich verenden. Warum? Ursache unbekannt, wird uns vorgegaukelt, dabei beweist die erwähnte Studie, dass durch die unkontrollierte Zunahme elektromagnetischer Felder durch Strahlung (zugegeben, nicht nur Mobilfunkstrahlung, aber der gemeinsame Nenner sind die für die Natur problematischen, künstlichen elektromagnetischen Felder und Frequenzen!) feinste Regulationsmechanismen der Lebewesen gestört werden: Bienen, Zugvögel, Wale (alles „nur“ Beispiele) verlieren ihre Orientierung und enden in einem Nirgendwo. Das betrifft uns alle, die ganze Erdbevölkerung! Wenn die Bienen sterben – und das ist keine blosse Hypothese mehr! – dann sind wir alle betroffen, dann ist die Nahrungskette empfindlich gestört, mit Folgen, die sich jeder ausmalen kann! – Was die unterste Kette der Lebewesen betrifft, es gibt eine Anzahl Studien, die zeigen, wie Bäume in der Nähe von Mobilfunkanlagen ihr Laub verlieren, Tannen geschädigt werden,29 etc. - alles nur „Einbildung“? 

 

Man sollte meinen, alles, was bisher angeführt wurde, würde genügen, um eine Wende Richtung Vorsicht und Umweltverträglichkeit im Mobilfunkwesen durch Politik und Industrie herbeizuführen, doch nichts davon ist zu sehen. Und dabei ist die Aufzählung nicht einmal vollständig: Es kommen gravierende Schwachpunkte, Ungereimtheiten und - ich benutze das harte Wort, Lügen - im technischen Vollzug des Mobilfunkwesens und in der juristischen Regelung desselben hinzu.  

 

In technischer Hinsicht fällt ins Gewicht, und das ist der Öffentlichkeit noch weniger bekannt, dass in Abnahmemessungen von gebauten Mobilfunkanlagen gravierende Mängel festzustellen sind. Erstens werden diese Abnahmemessungen, die dazu dienen sollen, die Einhaltung der Grenzwerte zu kontrollieren, nicht von einer Amtsstelle durchgeführt, sondern von dazu zertifizierten, sogenannt „akkreditierten“, privaten Messfirmen, die finanziell von den Mobilfunkbetreibern abhängig sind. Von Neutralität kann hier keine Rede sein.30 Zudem kommen bei diesen Abnahmemessungen Messverfahren zur Anwendung, welche lediglich eine Genauigkeit von ±45% aufweisen – man staunt!31  

 

 


 

 

Ein weiterer gravierender Punkt, der bei Einsprachen einfach als „nichtexistent“ behandelt wird, ist die Wertminderung von Liegenschaften in der Nähe von Antennenanlagen. Gemäss Aussage des Schweizerischen Immobilienschätzer-Verbands (SIV) kommt es bei Verkäufen von solchen Immobilien regelmässig zu Wertminderungen, die von 5% über 15%, 20%, 30, 40% bis hin zu 50% reichen!32 Von Entschädigung für solche Wertminderungen von Seiten der Betreiber der jeweiligen Anlage kann keine Rede sein – Rechtsansprüche von betroffenen Immobilienbesitzern werden von den zuständigen Schweizer Gerichten unfehlbar abgeschmettert. Auch dies, um es gelinde zu sagen, unverständlich und ungerecht! 

 

Es sei in diesem Zusammenhang noch darauf hingewiesen, dass Schadenersatzforderungen von elektrosensiblen Menschen, die in ihrer Lebensführung teilweise schwerste Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, von Gerichten nicht anerkannt werden. Auch das Recht auf geschützte Zonen, sog. „Weisse Zonen“ für diese bedauernswerten Mitglieder unserer Gesellschaft, wird nicht anerkannt! (Ablehnung Petition der IG Hadlikon!33). Was das Haftungsrisiko für die Mobilfunkbetreiber betrifft, das will nicht einmal die Swiss Re, die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft, übernehmen. Grund: Die Swiss Re stuft Mobilfunk gemäss ihrer Sonarstudie 2013 in die höchste Risikoklasse ein.34 Der Gegensatz zwischen der Eigeneinschätzung der Mobilfunkbetreiber und der Lageeinschätzung der Rückversicherungsgesellschaft spricht Bände! 

 

Die juristische Regelung des Mobilfunkwesens ist genauso unbefriedigend. Der Grund dafür, dass Einsprachen gegen geplante Mobilfunkanlagen vor Gericht, bis hinauf zum Bundesgericht, nur in wenigen Fällen stattgegeben wird, liegt in der sog. NIS-Verordnung (= Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung). Diese geniesst mittlerweile, man verzeihe mir den volkstümlichen Ausdruck, den Status einer Heiligen Kuh! In juristische Details kann und will ich mich hier nicht verlieren. Es genügt zu wissen, dass die NIS-Verordnung steht und fällt mit der in der Schweiz geltenden Grenzwertregelung. Bei Einsprachen und sonstigen Klagen in diesem Zusammenhang – und diese können noch so plausibel sein - wird völlig unbeeindruckt regelmässig auf die Einhaltung der Grenzwerte verwiesen. Wie es um diese steht, wurde ja früher beschrieben, die Basis der ganzen diesbezüglichen Rechtsregelung wackelt also bedenklich! 

 

Kommt hinzu, dass neue Erkenntnisse über gesundheitliche Schäden durch Tausende von Studien und Forschungsberichte im Laufe der letzten zwanzig Jahre (die NIS-Verordnung stammt aus dem Jahr 1999!) praktisch ignoriert wurden35 – zu einer dringend notwendigen Revision dieser fragwürdigen Verordnung ist es nie gekommen. Auch dies ein Skandal! 

 

Dabei schieben sich Bundesrat und Bundesgericht den Schwarzen Peter gegenseitig zu mit folgender fragwürdiger Argumentation. Bundesgericht: „Solange uns der Bundesrat keine neue Verordnung schickt, sind für uns die bestehenden Grenzwerte in Ordnung.“ Bundesrat: „Solange das Bundesgericht unsere Grenzwerte in Ordnung findet, besteht für uns kein Handlungsbedarf.“  

 

Es sei nur nebenbei erwähnt, dass die NIS-Verordnung auch gegen übergeordnetes Recht verstösst, wie es in der Petition der IG Hadlikon beispielhaft dargestellt ist.36 Einmal verletzt sie verschiedene Teile des Umweltschutzgesetzes (USG), wovon hier nur eine, die mir am wichtigsten erscheinende, erwähnt werden soll: Im Gegensatz zum Umweltschutzgesetz schützt die NIS-Verordnung nur die Allgemeinbevölkerung, schliesst aber Personen mit erhöhter Empfindlichkeit, sprich Elektrosensible, als eine Minderheit der Bevölkerung aus. Dies stellt in zweifacher Hinsicht eine Verletzung der Menschenrechte dar, nämlich gemäss Europäischer Menschenrechtskonvention EMRK Art. 2 und Art. 14. – Nicht zuletzt verletzt die NIS-Verordnung die Schweizerische Bundesverfassung (BV) in verschiedenen Bereichen, beginnend schon mit der Präambel der BV, in der klar festgehalten wird, dass der Schutz der Schwachen in unserem Land im Zentrum zu stehen habe. - In der NIS-V ist nichts mehr davon zu sehen! 


 

 

 

Wie ist nun die aktuelle Situation in der Schweiz? – Wie jedermann bekannt, fand die Lizenzvergabe für die einzelnen 5G-Frequenzen an die 3 Mobilfunkbetreiber Swisscom, SALT und Sunrise unterdessen statt. Der Haken daran ist allerdings, dass die heute zur Verfügung stehenden Antennenanlagen, über 18,000 an der Zahl, angeblich für die 5G-Technologie nicht ausreichen. Es gebe deshalb zwei Möglichkeiten, wird uns weisgemacht, entweder werde die Zahl der Antennen erhöht – oft ist von bis 15,000 zusätzlichen Antennen die Rede – oder der ach so günstige Grenzwert müsse wesentlich „gelockert“ werden, damit die bestehenden Anlagen ihre Sendeleistung erhöhen könnten! Die Tatsache, dass  die geforderte Lockerung oder Erhöhung des Anlagegrenzwerts um das Dreifache – von 5 V/m auf 17.5 V/m (!)37 – vom Ständerat schon zweimal abgelehnt wurde, nämlich im Dez. 2016 und im März 2018, scheint die Mobilfunklobby nicht zu kümmern. Ebenfalls lässt sie sich nicht durch das wachsende Misstrauen der Bevölkerung38 ihren Plänen gegenüber abhalten, 5G in der Schweiz so bald wie möglich einzuführen, die Schweiz solle gar eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen – ein fataler Ehrgeiz in Kenntnis der oben ausgeführten Faktenlage!39 

 

Die Mobilfunklobby hat sich nun eine neue Strategie zurechtgelegt: Da die geforderte Erhöhung des Grenzwerts via Motion im Parlament von Seiten mobilfunkfreundlicher Kreise nicht zu funktionieren scheint, soll das Problem nun „auf dem Verordnungsweg“40 gelöst werden. Wie genau das zu geschehen hat, konnte ich aus den mir zur Verfügung stehenden Quellen nicht ausfindig machen. Ich kann mir nur vorstellen, dass die NIS-Verordnung dahingehend geändert werden soll, um die angestrebte Grenzwerterhöhung (Verschlimmerung!) zu erreichen. Zu diesem Zweck soll eine sog. Expertenkommission, die bereits am Arbeiten ist, dem Bundesrat im Juni 2019 einen Vorschlag unterbreiten. – Von wesentlicher Bedeutung scheint mir dabei zu sein, wie sich diese Kommission zusammensetzt. Die Tatsache, dass offenbar Leute aus der Mobilfunklobby darin vertreten sind, ist für mich äusserst beunruhigend. Die Mindestforderung wäre doch die, eine solche Kommission neutral zu gestalten, also nur Mitglieder zuzulassen, die in keiner direkten oder indirekten Beziehung mit der Mobilfunkindustrie stehen!  

 

Was auffällt, ist einmal mehr der verharmlosende und täuschende Wortgebrauch in diesem Zusammenhang. „Expertenkommission“ klingt sehr vertrauenerweckend, und die Wendung „auf dem Verordnungsweg“ lässt nichts Böses vermuten. Wenn man die Fakten kennt, sieht es anders aus,  und dabei geht es doch um so etwas Entscheidendes wie den Schutz der Gesundheit des Schweizervolkes. Insbesondere sollte bei der Einführung der 5G-Technologie auf die grössere Empfindlichkeit von Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und älteren Menschen geachtet werden, Bevölkerungsgruppen, die wesentlich sensibler auf elektromagnetische Strahlung reagieren als der Rest der Bevölkerung.  

 

Genügen in dieser Frage, die uns alle betrifft, blosse Schlagworte und vielfach widerlegte Behauptungen? Wäre es nicht angebracht, zuerst einmal einen Halt einzulegen, die Bedenken der Bevölkerung ernst zu nehmen, eine dringend notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, so wie es in anderen Bereichen auch gehalten wird? Können wir es uns leisten, denselben Fehler zu machen, dieselbe Abwartetaktik zu verfolgen, wie es beim Asbest, verbleitem Benzin, Amalgam, Contergan und Holzschutzmitteln der Fall war.41. Erst als die Beweise unübersehbar wurden und schon Tausende von Menschen geschädigt waren, wurde von der Politik jeweils gehandelt. Dies widerspricht dem Vorsorgeprinzip, das bereits bei frühen Anzeichen von Risiken ein vorsorgliches Handeln der Politik und der Gesundheitsbehörden verlangt.42   

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Wir fordern also: 

 

- Ein Moratorium beim Ausbau der 5G-Technologie, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden43 

 

- Bessere Aufklärung der Bevölkerung über die Strahlenbelastung durch die schon bestehende Mobilfunktechnik (GSM, UMTS, LTE, WLAN) und die hinzukommende flächendeckende Zwangsexposition durch 5G! 

 

- Beweislastumkehr: Industrie und Staat müssen die Unschädlichkeit von 5G belegen, nicht mehr die betroffenen Bürger! 

 

- Überprüfung der NIS-Verordnung und der damit zusammenhängenden schweizerischen Grenzwertregelung; auf keinen Fall soll eine Erhöhung (=Verschlimmerung) der Grenzwerte beschlossen werden, sondern eine Begrenzung derselben! 

 

- Bildung sog. „Weisser Zonen“ für elektrohypersensible Menschen; auf keinen Fall sollen alle noch bestehenden Funklöcher zugestrahlt werden! 

 

- Bevorzugung, Förderung und Ausbau von kabelgebundener digitaler Telekommunikation 

 

- Trennung der Indoor- und Outdoorversorgung zum Schutz vor Strahlung in Wohn- und Arbeitsräumen, Spitälern, Schulen und Kindergärten etc., so wie im St. Galler Modell44 beispielhaft durchgeführt 

 

Für das Studium dieses Briefes und die Berücksichtigung der am Schluss aufgeführten Forderungen danke ich Ihnen zum Voraus. Es ist eine recht umfangreiche Dokumentation geworden, die behandelten Themen verlangten aber eine nicht nur schlagwortausartige Ausführung. 

 

Erlauben Sie mir, zum Schluss noch eine Frage aufzuwerfen, von deren Beantwortung ganz wesentlich unsere Zukunft nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit, abhängt:  Liegt das Heil von uns Menschen wirklich in einer immer noch intensiveren Digitalisierung aller Lebensbereiche und Dinge (Internet der Dinge!)? Könnte die Schweiz im Gegenteil nicht eine globale Vorreiterrolle übernehmen durch Forschung, Propagierung und Produktion von umweltfreundlicher Technologie im Telekommunikationswesen? 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

                                                          

 

Video-„Crashkurs“ Risiko 5G 2-minütige Einführung ins Thema: https://www.youtube.com/watch?v=JKaoLxw0qJI Risiko 5G: Interview mit Isabel Wilke, Diplom-Biologin (5 Min.) https://www.youtube.com/watch?v=zJBQvak5Ezk Interview mit dem Arzt Dr. Wolf Bergmann über 5G (4-minütiger Audiomitschnitt) http://www.wolfbergmann.de/IntWolfBergmannSWR_4.MP3 Kurzvortrag „Was ist 5G“ von Ulrich Weiner (23 Min.)  https://www.youtube.com/watch?v=mjDT9coZLiU 

Das folgende Video – ein stündiges Interview mit dem Elektrosensiblen Ulrich Weiner und Prof. Dr. Klaus Buchner (deutscher Physiker, Uniprofessor, engagierter Politiker)  mit dem Titel „5G – Die grosse Gefahr – Diskussion im EUParlament“ - ist vielleicht der eindrücklichste Video-Beitrag zu 5G: https://www.youtube.com/watch?v=trxOg1FBoxE 

Die besten Websites zum Thema Mobilfunkstrahlung  und 5G www.gigaherz.ch www.funkstrahlung.ch www.buergerwelle.ch www.diagnose-funk.de https://schutz-vor-strahlung.ch 

 

 

_______________________________________________________________________________________________ Quellenverzeichnis 1 Internationaler Appell: Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum: https://static1.squarespace.com/static/5b8dbc1b7c9327d89d9428a4/t/5c0ad21c8a922d2c70233ddc/1544213026990/Inte rnationaler+Appell+-+Stopp+von+5G+auf+der+Erde+und+im+Weltraum.pdf 

2 Vgl. dazu u.a. die folgenden Artikel: https://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2015/04/Der-Schweizer-Grenzwertschwindel-Neuauflage.pdf https://www.gigaherz.ch/grenzwerterhoehung-die-wahnsinnsidee-einiger-motionaere/ https://www.gigaherz.ch/grenzwerte-sofort-verschaerfen-und-nicht-lockern/ https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1163  

3 BAFU-Bericht: Elektrosmog - Die Grenzwerte im Überblick: https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/fachinformationen/massnahmenelektrosmog/elektrosmog--die-grenzwerte-im-ueberblick.html 

4 Bericht von Dr.med. E. Steiner von der AefU in der Fachzeitschrift OEKOSKOP 4/17, S. 6: http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/oekoskop/Oekoskop_17_4.pdf 

5 Aufruf zu tatsächlich schützenden Grenzwerten  - Auffassung & Richtlinien der ICNIRP sind unwissenschaftlich – Sie schützen die Industrie, nicht die öffentliche Gesundheit: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1318 

6 EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 (Volltext):  S. 4: https://europaem.eu/attachments/article/98/2016_EUROPAEM_EMF_Guideline_reveh-2016-0011-DEUTSCH_201611-10.pdf 

7 1. Kapitel des Reports der BioInitiative – Zusammenfassung für die Öffentlichkeit (2007): https://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/bioinitiative-zusfass.pdf 

8 http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2009-0216+0+DOC+XML+V0//DE 

9 Vgl. Ulrich Warnke: Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog – Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks, S.11: http://competence-initiative.net/KIT/wp-content/uploads/2014/09/heft1_bienenbroschuere_screen.pdf 

10 Ibid. 

11 Die Internet-Informationsplattform https://www.emf-portal.org/de der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen fasst wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) und Mikrowellen systematisch zusammen und stellt diese in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung. Kernstück des EMF-Portals ist eine umfangreiche Literaturdatenbank mit einem Bestand von ca. 30.000 Publikationen und 7000 Zusammenfassungen (Stand 2018) einzelner wissenschaftlicher Studien zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder.  


 

 

10 

                                                                                                                                                                                     

 

12   Vgl. dazu im Sinne einer Auswahl folgende Quellen:  Faktenblatt zum Gesundheitsrisiko (Mobil)funkstrahlung vom Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein: https://www.funkstrahlung.ch/images/pdf/FS_Fakenblatt_Gesundheitsrisiko_Funkstrahlung_Okt_2016.pdf 1. Kapitel des Reports der BioInitiative – Zusammenfassung für die Öffentlichkeit (2007): https://www.gigaherz.ch/media/PDF_1/bioinitiative-zusfass.pdf „Weisse Zone Rhön“: Weniger Mobilfunk = weniger Krankheiten, Baumschäden und Insektensterben: https://cdn.website-editor.net/b14e20b2b746482f8b77e02989dac5cb/files/uploaded/ Budzinski_K%25C3%25BChling_Weisse_Zonen_2018.pdf Peter Hensinger u. Isabel Wilke: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung: http://mobilfunkstuttgart.de/wp-content/uploads/2018/11/Hensinger_Teuchert_Noodt_Reader_iDisorder_2018.pdf Peter Hensinger: Zellen im Strahlenstress – Aktuelle Forschung zu Smartphones, Tablets & Co.: https://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/201702/zellen-im-strahlenstress Peter Hensinger: Mediziner in der Verantwortung, in Umwelt-Medizin-Gesellschaft, Ausg. 3/2018, S. 22-29: www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?&newsid=1351 Wissenschaftler warnen vor potenziell schweren gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Mobilfunktechnologie: http://kompetenzinitiative.net/KIT/wp-content/uploads/2017/09/Scientist_5G-Appeal_de_sept_2017.pdf Erklärung von Nikosia zu elektromagnetischen Feldern/hochfrequenter Strahlung vom November 2017: https://www.weisse-zone-rhoen.de/archiv/2017/erkl%C3%A4rung-von-nikosia-zu-umwelt-und-kindergesundheit/ Internationaler Appell: Wissenschaftler rufen zum Schutz vor nicht-ionisierenden Feldern auf (August 2017): https://www.emfscientist.org/images/docs/transl/German.EMFscientist_Appell%202017.pdf Interview mit Ulrich Warnke: Gesundheitsrisiken des Mobil- und Kommunikationsfunks sind wahrscheinlich (2017): http://www.aerzte-und-mobilfunk.eu/gesundheitsrisiken-des-mobil-und-kommunikationsfunks-sind-wahrscheinlich/ 

13 Klaus Weber: Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr, 4. überarbeitete Aufl. mit aktuellem 5G-Sonderteil, S. 9: https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/02/2019_Broschuere_MobilfunkDieVerschwiegeneGefahr_4Auflage.pdf 

14 Antje Bultmann: Strahlen, Tauben und Tumore – Wissenschaftler wiesen die Schädlichkeit von Mobilfunk nach. Dann wurden sie unter Druck gesetzt:  https://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/unter-druck.htm 

15 Vgl. zu diesem Thema u.a. die ausgezeichnete Website des Elektrosensiblen Ulrich Weiner: https://ul-we.de/ und als Auswahl die folgenden Artikel:  Die öffentlich bekannten Elektrosensiblen sind nur die Spitze des Eisbergs, in www.buergerwelle.de: https://www.buergerwelle.de/de/themen/politik/die_%C3%B6ffentlich_bekannten_elektrosensibl.html  Elektromagnetische Strahlung belastet Winterthurer – Ich leide stark unter der 4G-Technologie, in www.gigaherz.ch:  https://forum.gigaherz.ch/search.php?keywords=Winterthurer&t=28748&sf=msgonly Krank durch Elektrosmog – Jetzt berichten Betroffene, in der umfangreichsten Website zum Thema Elektrosmog und Mobilfunkstrahlung, in www.diagnose-funk.org:  https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1276 

16 Fact sheet Nr. 296 der WHO: https://www.who.int/peh-emf/publications/facts/ehs_fs_296_german.pdf 

17 Vgl. Faktenblatt zum Gesundheitsrisiko (Mobil)funkstrahlung vom Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein: https://www.funkstrahlung.ch/images/pdf/FS_Fakenblatt_Gesundheitsrisiko_Funkstrahlung_Okt_2016.pdf 

18 Vgl. Bernd Irmfrid Budzinski u. Wilfried Kühling: „Weisse Zone Rhön“- Weniger Mobilfunk = weniger Krankheiten, Baumschäden und Insektensterben?, S. 524f https://cdn.website-editor.net/b14e20b2b746482f8b77e02989dac5cb/ files/uploaded/Budzinski_K%25C3%25BChling_Weisse_Zonen_2018.pdf 

19 http://mieuxprevenir.blogspot.com/2014/10/former-nokia-technology-chief-mobile.html 

20 https://www.nytimes.com/2014/09/11/fashion/steve-jobs-apple-was-a-low-tech-parent.html?_r=1 

21 https://www.buergerwelle.de/assets/files/Urteil%20Toulouse-deutscheUebersetzung_2015.pdf 

22 http://www.spiegel.de/karriere/italien-gehirntumor-durch-handy-nutzung-erstmals-als-berufskrankheit-anerkannt-a1144218.html 

23 Sensationelles Urteil in Spanien: Gericht ordnet Abbau eines Mobilfunksenders an, in www.buergerwelle.de: https://www.buergerwelle.de/de/themen/recht/gericht_esp.html 

24 Auswirkungen elektromagnetischer Felder - Elektrosensitivität/Elektrosensibilität, in www.diagnose-funk.org: https://www.diagnose-funk.org/themen/grenzwerte-auswirkungen/elektrosensitivitaet/auswirkungenelektromagnetischer-felder 

25  Klaus Weber: Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr, 4. überarbeitete Aufl. mit aktuellem 5G-Sonderteil, S. 19: https://ul-we.de/wp-content/uploads/2019/02/2019_Broschuere_MobilfunkDieVerschwiegeneGefahr_4Auflage.pdf 

26 Siehe Tages-Anzeiger, 28.08.2017 


 

 

11 

                                                                                                                                                                                     

 

27 Ulrich Warnke: Bienen, Vögel und Menschen – Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog – Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks:  http://competence-initiative.net/KIT/wp-content/uploads/2014/09/heft1_bienen-broschuere_screen.pdf 

28 Ibid., S. 24 

29 Baumschäden im Umkreis von Mobilfunksendeanlagen, in www.diagnose-funk.org:  https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=536 

30 Vgl. Broschüre „Problemfall Mobilfunk Schweiz“ von Hans-Ulrich Jakob, S. 4: https://www.gigaherz.ch/media/download/Brochure_72dpi.pdf 

31 Amtsbericht des Eidg. Instituts für Metrologie und Akkreditierung METAS), Juni 2014 

32 Info-Ausgabe des Schweizer Immobilienschätzer-Verbands (SIV), Juli 2009 

33 https://zueriost.ch/news/2019-02-21/es-ist-ein-trauriger-fakt-betroffene-muessen-haus-und-wohnung-verlassen 

34 Swiss Re: SONAR - New emerging risk insights. July 2014:22: https://media.swissre.com/documents/SONAR_2014.pdf 

35 Peter Hensinger: Mediziner in der Verantwortung, in Umwelt-Medizin-Gesellschaft, Ausg. 3/2018, S. 27 https://www.arnika-apo.de/fileadmin/Newsletter/Mobilfunk-Risiken.pdf 

36 Vgl. Petitionstext der IG Hadlikon, S. 19-21 https://www.funkstrahlung.ch/images/stories/petitionen/IGHadlikon-Petitionsschrift.pdf 

37 https://www.gigaherz.ch/die-verseucherfront-broeckelt-ab/ 

38 Gemäss Bundesamt für Statistik (02.02.2016) schätzten rund 52% der Schweizer Bevölkerung Mobilfunkantennen als „gefährlich“ oder „eher gefährlich“ ein! https://www.gigaherz.ch/die-8-hoechsten-gefahren-fuer-die-schweiz/ 

39 Vgl. dazu den Artikel v. M. Forster u. S. Fuchs von der AefU (Ärzte und Ärztinnen für Umweltschutz):   http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/Aktuell/M_171218_Oekoskop_4_17_auszug.pdf 

40 https://ictswitzerland.ch/publikationen/rueckblick-auf-die-fruehjahrssession-2018/ 

41 Harremoes P. et al.: Späte Lehren aus frühen Warnungen: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/2697.pdf 

42 Vgl. Petition der IG Hadlikon, S. 37:  https://www.funkstrahlung.ch/images/stories/petitionen/IGHadlikon-Petitionsschrift.pdf 

43 So wie im Sept. 2017 von 180 Wissenschaftlern in ihrem Appell „Wissenschaftler warnen vor potenziell schweren gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Mobilfunktechnologie“ an die EU gefordert: http://kompetenzinitiative.net/KIT/wp-content/uploads/2017/09/Scientist_5G-Appeal_de_sept_2017.pdf 

44 Mobilfunk: Weniger Strahlung trotz mehr Datenverkehr, BAFU-Bericht vom 26.08.2015: https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/dossiers/weniger-strahlung.html und der Artikel in www.diagnose-funk.org: https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-alternativen/intelligentemobilfunkversorgung/st-galler-wireless-die-eckpunkte  



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